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		<title>Der Dawkins Wahn</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 14:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nbund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu dem Buch von Richard Dawkins &#8221;Der Gottes Wahn&#8221; wurde bereits alles gesagt. Dass er sich nicht mit den notwendigen historischen Quellen auseinandergesetzt hat. Oder dass er keine neue ernsthafte naturwissenschaftliche Argumente gegen die Existenz Gottes ins Feld führt. Man hat ihm Borniertheit und Selbstgefälligkeit vorgeworfen. Sein Buch sei langweilig und Religionskritik schon besser vorgetragen worden. Nach [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nbund.wordpress.com&amp;blog=14954813&amp;post=44&amp;subd=nbund&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem Buch von Richard Dawkins &#8221;Der Gottes Wahn&#8221; wurde bereits alles gesagt. Dass er sich nicht mit den notwendigen historischen Quellen auseinandergesetzt hat. Oder dass er keine neue ernsthafte naturwissenschaftliche Argumente gegen die Existenz Gottes ins Feld führt. Man hat ihm Borniertheit und Selbstgefälligkeit vorgeworfen. Sein Buch sei langweilig und Religionskritik schon besser vorgetragen worden. Nach der Lektüre des Buches teile ich diese Meinungen. Was schade ist, denn man möchte Dawkins in einigen Punkten recht geben, wenn er Aussagen von Theologen oder &#8220;Kreationisten&#8221; zitiert, die mehr als fragwürdig sind. Aber das interessiert Dawkins nicht. Er möchte einfach zeigen, dass jede Art von Glauben an Gott, egal von wem gepredigt oder vorgelebt völliger Blödsinn ist. Wer intelligent genug ist, kann das auch leicht erkennen, denn Atheisten sind vermutlich, man weiß es aber nicht ganz genau, ohnehin die besseren Menschen. In seinem Buch äußert er die &#8220;Vermutung, für die ich auch gewisse Belege habe, wobei es allerdings möglicherweise zu einfach wäre, daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, dass nur wenige Atheisten im Gefängnis sitzen.&#8221; Die &#8220;Belege&#8221; bleibt er allerdings schuldig. Wir erfahren auch viel Wissenswertes über Katholiken. Das sind die, &#8220;die nahezu ständig Schuldgefühle&#8230;..und eine unterdurchschnittliche Intelligenz haben.&#8221; Mit der Theologie verfährt er auch nicht anders, wenn er schreibt, dass &#8220;sich seit achtzehn Jahrhunderten nichts verändert hat, anders als in der Naturwissenschaft oder in den meisten anderen Wissensgebieten.&#8221;  Wer wundert sich da noch über die Aussage, dass &#8220;eingefleischte Gläubige natürlich keinem Argument zugänglich sind.&#8221; Zu lange wurden die armen Kinder &#8220;heimtückisch indoktriniert.&#8221; Ich finde es sehr interessant wie Wissenschaftler heutzutage argumentieren. Es wird allerdings dann etwas peinlich, wenn Dawkins zwar kurzen Prozess mit der Bibel macht aber gar nicht bemerkt, dass bei der Publizierung von &#8220;neuen 10 Geboten&#8221; das erste &#8220;neue&#8221; Gebot aus der &#8220;alten&#8221; Bibel kommt: &#8220;Die folgenden 10 Gebote stammen aus unserer Zeit&#8230;1. Was du nicht willst, dass man dir t u, das füg auch keinem andern zu.&#8221; Das kann jeder, der auch nur über wenig Intelligenz und nur etwas guten Willen verfügt bei Matthäus (7,12) im Neuen Testament der Bibel nachlesen.  Das Buch trieft vor Vorurteilen und Halbwahrheiten. Diese werden aber sehr agressiv vorgetragen, denn wir lernen, das  Atheisten unterdrückt werden, vergleichbar der Situation der sich viele Homosexuelle gegenübersehen. Wenn hier bereits sichtbar wird, dass diese Vergleiche für viele Homosexuelle ein Schlag ins Gesicht sein muss, weil ihre Geschichte verharmlost wird, wird es völlig unverständlich, wenn Dawkins behauptet, dass der Schaden durch sexuellen Missbrauch an Schutzbefohlenen &#8220;nachweislich geringer sei als der, den eine katholische Erziehung anrichte.&#8221; Weiter führt Dawkins aus: &#8220;Die allgemeine Hysterie über Pädophile hat epidemische Ausmasse erreicht&#8230;&#8221; Das schreibt einer, der &#8220;selbst in einem Fall das Opfer war (ein peinliches ansonsten aber harmloses Erlebnis).&#8221; Mich würde interessieren, wie die Betroffenen über solche Aussagen denken. Für mich trägt hier jemand, egal ob Gläubig oder Atheist, ein unmenschliches Antlitz zur Schau. Da macht es gar keinen Spaß mehr sich mit den Theorien von Richard Dawkins auseinanderzusetzen.</p>
<p>Ich werde das Gefühl nicht los, dass da einer als Atheist loszieht in einen heiligen Krieg (den er ja so vehement ablehnt) und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Das erinnert mich an die Polemik eines Sarrazin, der ein wichtiges Thema mit Recht anspricht, der Sache aber damit nur geschadet hat. Lesenswert und Humorvoll finde ich das Buch leider auch nicht.</p>
<p>Aber wie immer lernen wir auch etwas dabei: Auch mit etwas Dummheit und Unwissenheit können wir Vorstand der Bundesbank oder Professor in Oxford werden!</p>
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		<title>Plädoyer für ein Europa der Religionen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nbund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeit Nr.32 v.5.August 2010: &#8220;Alle Kreuze verbannen, die Kopftücher ebenso-das ist die Antwort auf den gelebten Glauben. Aber damit begeben wir uns auf einen Irrweg. Plädoyer für ein Europa der Religionen.&#8221; von Jan Ross Lieber Jan Ross, vielen Dank für Deinen Artikel. Er zeigt, dass es höchste Zeit wird über etwas nachzudenken, was nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nbund.wordpress.com&amp;blog=14954813&amp;post=29&amp;subd=nbund&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit Nr.32 v.5.August 2010: &#8220;Alle Kreuze verbannen, die Kopftücher ebenso-das ist die Antwort auf den gelebten Glauben. Aber damit begeben wir uns auf einen Irrweg. Plädoyer für ein Europa der Religionen.&#8221; von Jan Ross</p>
<p>Lieber Jan Ross,</p>
<p>vielen Dank für Deinen Artikel. Er zeigt, dass es höchste Zeit wird über etwas nachzudenken, was nicht nur unseren Umgang mit Migration und den &#8220;mitgebrachten Göttern&#8221; betrifft, sondern auch unseren eigenen Verlust nach Identität. Wer sich seiner selbst sicher und bewusst ist, weiß wo er herkommt und auch dazu steht, sollte sich doch nicht bedroht fühlen von Symbolen wie ein Kreuz oder ein Kopftuch in einer deutschen Schule. Voraussetzung ist naürlich, dass diese Symbole auch das verkörpern, was Ihre Erfinder damit verbunden haben. Nach den ganzen sexuellen Übergriffen an Schutzbefohlenen innerhalb der katholischen, aber auch in  Teilbereichen der evangelischen Kirchen über Jahrzehnte und den Umgang der Kirchen damit in Deutschland, ja ganz Europa und Nordamerika, kann man verstehen, dass viele Menschen mit einer Tradition brechen und verunsichert werden. Gleichzeitig sieht man Bilder von Muslimen, die Ihren Kindern Sprengsätze um den Körper binden und jubeln, wenn irgendwo auf der Welt &#8220;Ungläubige&#8221; , es sollte heißen &#8220;Unschuldige&#8221; , durch Selbstmordattentate ihr Leben verlieren. Das alles macht Angst und verunsichert und das in einer Welt, die so nach Sicherheit und Absicherung aus ist wie die unsere. Wenn wir dann auch unseren eigenen kulturellen Hintergrund nicht mehr sehen und zu den Werten stehen, die diese Kultur hervorgebracht hat, fühlen wir uns plötzlich hilflos und allein und bekommen Angst. Zwar &#8220;zur Freiheit verdammt&#8221; aber ohne die Möglichkeit sich zu orientieren, wenn die großen Institutionen versagen, indem sie Ihrer moralischen Verpflichtung nicht mehr nachkommen oder Unsicherheit nutzen um daraus politischen Vorteil zu schlagen.</p>
<p>Vielleicht ist das der Moment, um nach den Ursprüngen zu suchen, nach den spirtituellen Schöpfern von Christentum, Islam, Judentum und anderen Glaubensrichtungen zu fragen. Im Zeitalter der Säkularisierung und Individualisierung  benötigen wir nicht mehr unbedingt Institutionen, die uns die Welt erklären, wenn sie uns stattdessen nur den Blick verstellen. Was bedeutet das? Zu dem Begriff Spiritualität wurde von Büssing folgender Vorschlag gemacht: „Mit dem Begriff  Spiritualität wird eine nach Sinn und Bedeutung suchende  Lebenseinstellung bezeichnet, bei der sich der/die Suchende ihres  ‚göttlichen‘ Ursprungs bewusst ist (wobei sowohl ein transzendentes als  auch ein immanentes göttliches Sein gemeint sein kann, z.B. Gott, Allah,  JHWH, Tao, Brahman, Prajna, All-Eines u.a.) und eine Verbundenheit mit  anderen, mit der Natur, mit dem Göttlichen usw. spürt. Aus diesem  Bewusstsein heraus bemüht er/sie sich um die konkrete Verwirklichung der  Lehren, Erfahrungen oder Einsichten im Sinne einer individuell gelebten  Spiritualität, die durchaus auch nicht-konfessionell sein kann. Dies  hat unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensführung und die ethischen  Vorstellungen.&#8221; Spiritualität als Grundlage für Religion. Wenn wir uns an die spirituelle Quelle, in unserem Falle des christlichen Abendlandes an Christus wenden und sehen für welche Werte er steht, finden wir den Ursprung, auf den sich seit über 2000 Jahre christliche Kirchen, die sich als Verkünder und Bewahrer einer religiösen Wahrheit verstehen, diese aber unterschiedlich interpretieren. Religion muss immer wieder hinterfragt und notfalls auch erneuert werden. Es gibt schließlich Gründe dafür, dass Martin Luther diese Bedeutung erlangen konnte. Dabei müssen wir uns nicht mehr über kulturelle Unterschiede oder unterschiedliche Interpretationen streiten, sondern uns zunächst nach den Gemeinsamkeiten umschauen. Und dazu gehört, um nur eine, vielleicht auch die wichtigste zu nennen, die Liebe. Wer könnte hier widersprechen?</p>
<p>&#8220;Vom 28. August bis zum 4. September 1993 trafen sich in Chicago  Vertreter vieler verschiedener Religionen, um ein Regelwerk  zusammenzustellen, das die Menschenrechtserklärung von 1948 ethisch  begründen sollte. Es beteiligten sich 6.500 Menschen aus 125 Religionen  und religiösen Traditionen. Sie einigten sich in der <em>Erklärung zum Weltethos</em> auf vier Weisungen (Du sollst nicht töten, stehlen, lügen und Unzucht treiben).&#8221; (Quelle: Wikipedia)  Auch wenn nicht alle übereinstimmen über Inhalt und Zweck dieser Erklärung zum Weltethos, scheint es für mich doch zumindest ein weiterer Schritt zu sein, der auf Gemeinsamkeiten und den Willen zur Zusammenarbeit hindeutet und zeigt, dass die Wurzeln, die unsere Einstellung zur Menschlichkeit und den Menschenrechten prägen weitverzweigter sind als wir denken.</p>
<p>Wenn wir uns auf die Grundsätze von Liebe und Menschlichkeit als kleinsten gemeinsamen Nenner einigen können, finden wir auf diesem Weg nicht nur wieder zu unserer eigenen Identität zurück, sondern finden Halt und Sicherheit, damit nicht die Angst unser Verhalten bestimmt, sondern unser Verstand und unser Gefühl uns sagen was der richtige Weg ist. Auf dieser Ebene von Liebe und Menschlichkeit, die letztlich in Deutschland Eingang in das Grundgesetz gefunden haben, kann sich jeder treffen, der in der Freiheit nicht nur seine eigene sieht, sondern auch die Freiheit der Andersdenkenden. Wer das respektiert sollte willkommen sein und die Kreuze bleiben zumindest als Ausdruck unserer Kultur und Herkunft, wenn nicht als Bekenntnis zu einer bestimmten Lebensweise. Weder Gläubige noch Ungläugbige noch Andersdenkende sollten sich daran stören.</p>
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		<title>Der Drang nach Leben</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 20:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nbund</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Woher kommt die Kraft und Energie, der Antrieb, der dafür sorgt, dass alles nach Leben drängt. Es besteht keine Möglichkeit diesen Prozess zu stoppen. Einfach unmöglich. Auch wenn die Bedingungen eher schlecht sind, reicht nur ein kleiner Riss im Asphalt oder sogar Beton und der Same wird zum Keimling und er beginnt zu sprießen. Etwas Wasser und ein bisschen Erde reichen völlig. Er setzt sich durch. Natürlich kann der Mensch alles vernichten, wenn er möchte. Die Macht hat er dazu und sicherlich auch die Möglichkeiten. Die Frage ist dann natürlich warum er das tun sollte? Wer sägt schon den Ast ab auf dem er sitzt. Menschen mit Verstand tun so etwas nicht, sollte man meinen. Der Verstand wird in unserer Gesellschaft sehr hoch eingeschätzt. Sicher zu Recht. Denn der Verstand, die Ratio ermöglicht uns über uns, unsere Umwelt und unser Leben nachzudenken und dann gut überlegte und vor allem begründete Entscheidungen zu treffen. Wir können beobachten, forschen und dringen so immer tiefer in das Geheimnis des Lebens ein und verstehen immer besser, wie alles funktioniert. Wir verstehen auch sehr gut, dass zu viel Kohlendioxid oder andere Stoffe unsere Umwelt schädigen. Wir wissen auch in etwa wie das abläuft. Ozonlöcher lassen gefährliche UV Strahlung durch, der saure Regen zerstört unsere Wälder und Flüsse und die Erwärmung unserer Athmosphäre führt zum Abschmelzen der Pole.  So dumm sind wir ja nicht, um das nicht zu erkennen. Wir haben ja unseren Verstand. Aber warum tun wir dann nicht das was uns unser Verstand sagt? Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit. Das steht auf jeder Zigarettenpackung. Wer es schwarz auf weiß sehen will hat alle Möglichkeiten dazu. Die Lunge eines Rauchers, mehr Kohle als lebendes Gewebe kann sich jeder anschauen. Dank Internet können wir uns über alles informieren, so dass keine Frage offen bleibt. Trotzdem täuschen wir Unwissenheit vor oder tun so als ginge uns das gar nichts an. Soll der Verstand doch denken was er will. Ist mir doch wurscht. Der Verstand scheint also etwas zu sein, das man nun gebrauchen kann oder eben auch nicht. Wenn wir Bilder sehen, von Vögeln oder anderen Tieren, die durch eine Umweltkatastrophe wie die zerstörte Ölplattform von BP, elend zu Grunde gehen, schmerzt uns das. Die Tiere tun uns leid und wir zeigen Mitgefühl. Wir fordern zu Recht Konsequenzen. So etwas darf nicht geschehen. Neben dem Verstand haben wir also auch noch Gefühle, Emotionen. Das wird ja je nach Zeitgeist immer wieder verleugnet oder eben als großes Ereignis herausgestellt: &#8220;Der Mensch ist zu Empathie fähig&#8221;. Wir können uns also in andere Lebewesen, Menschen und Tiere, hineinversetzen. Das ist ja große Klasse, scheint aber auch nicht wirklich von Dauer zu sein, denn schnell sind die Bilder vergessen und neue Greultaten wollen entdeckt werden. Es ist ja nun auch von großer Bedeutung zu wissen, ob Kachelmann nun schuldig ist oder nicht. Eines ist aber eh schon klar. Er ist ein Schwein. Bei dem Lebenswandel. Und außerdem, was ich nicht sehe geschieht auch nicht. Wenn mir die Medien keine Bilder zeigen von dem Holocoust in Rwanda kann ich ja noch nicht einmal Mitgefühl entwickeln, geschweige denn, dass ich etwas dagegen tun kann. Allzu oft können wir nur hinterher die Gräber suchen. Ist also Hilflosigkeit der Grund, dass wir uns auf die Interpretation anderer verlassen und nicht auf unser eigenes Gefühl, wenn wir uns schon nicht auf unseren Verstand verlassen können? Warum fühlen wir uns so allein? Neulich hat doch tatsächlich ein Reporter auf Grund eines Videos eine Staatsangestellte mit Rassismusvorwürfen überzogen und im Eifer einer natürlich gerechtfertigten Schockiertheit dafür gesorgt, dass diese Frau entlassen wurde. Soetwas darf auch wirklich nicht geduldet werden. Allerdings sollte man die Beweismittel, in diesem Falle ein Video zu Ende schauen, bevor man über andere das Urteil spricht. Schön, dass wenigstens einer das ganze Video gesehen und nicht geschwiegen hat. Wieviele Warnungen sind vor dem Unglück von Duisburg eingegangen? Wieviele Menschen hatten Bedenken? Wieviele Zeichen wurden ausgesannt, die keiner gehört hat?</p>
<p>Wir alle wollen leben. Wollen uns entwickeln und entfalten, wollen, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen, wollen in diesem Chaos, das wir Leben nennen immer das Richtige machen.  Aber wir haben vergessen, wie das geht. Allzu oft enden unsere Bemühungen darum in einer Katastrophe.</p>
<p>Was tun?</p>
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